Kostenrechnung und Kalkulation – aus der Praxis für die Praxis!

Erst gestern hatten wir ein Gespräch mit einem neuen Mandanten, der uns um Rat fragte. Es ging hierbei um Preiserhöhungen gegenüber einem Kunden, mit dem er ein Dauerauftragsverhältnis hat. Der Mandant konnte nicht genau sagen, was er mit diesem einen Kunden tatsächlich verdient und welche Kosten direkt dem Auftrag zuzuordnen sind. Eine wahrlich schlechte Ausgangsbasis für Preisverhandlungen mit einem Kunden. Wir lösten das Problem nach einer Stunde intensiver Analyse der Zahlen der BWA seines Steuerberaters und weiterer Angaben des Unternehmers.

Mit richtigen Zahlen ausgerüstet und mit schlagkräftigen Argumenten ausgestattet, kann nun der Unternehmer (ein Einzelunternehmer in der Größenklasse kleines Unternehmen) jetzt in die Verhandlungen mit seinem Kunden gehen. Wir haben dem Unternehmer empfohlen, zukünftig über seinen Steuerberater eine zumindest einfache Kostenrechnung einzurichten, die auf Basis einer Kostenstellenrechnung überhaupt erst eine zuverlässige Kalkulation ermöglicht. Sofern der Steuerberater dieses Unternehmers hierbei Probleme haben sollte, kann er sich natürlich an uns wenden. Wir helfen ihm. Sollte der Unternehmer erfolgreich seine Verhandlungen führen, winken ihm rund 30.000 Euro mehr Umsatz pro Jahr. Dabei geht es nicht nur um die Erhöhung des Stundensatzes, sondern auch um die Konkretisierung des Leistungsumfangs und des Leistungsverzeichnisses gegenüber seinem Kunden.

Die Einrichtung einer einfachen smarten Kostenrechnung ist überhaupt kein Hexenwerk und erzeugt allenfalls einmalige Kosten für die Einrichtung dieser Kostenrechnung (in der Regel ja nach Unternehmensgröße zwischen 4 und 8 Stunden Arbeit).

Sofern Sie keinen Blindflug machen wollen, sondern Ihr Unternehmen navigieren (Controller) möchten, sollten Sie sich um eine zumindest einfache Kostenrechnung kümmern. Wir sind hierfür die Experten und haben sogar Erfahrungen bis hin zu Industrieunternehmen und Konzernen. Wir können somit Unternehmen der Größenklassen „klein“, „mittel“ und „groß“ beraten.

01/2016