Auch vor kleinen und mittelständischen Unternehmen macht die Digitalisierung der Wirtschaft keinen Halt. Viele Unternehmen, aber auch Mandanten scheuen sich grundsätzlich davor, sich in diesem Zusammenhang beraten zu lassen, weil sie davon ausgehen, dass die Beratungen mitunter recht kostenintensiv ausfallen könnten. Einen Ausweg aus dieser Situation bietet das neue Förderprogramm „go digital“  der Bundesregierung. Die Digitalisierung der Wirtschaft verändert grundsätzlich die Wettbewerbssituation vieler Unternehmen. Die Digitalbranche drängt sich in die unterschiedlichsten Märkte und wird von vielen Unternehmen als Konkurrenz wahrgenommen. Wir müssen davon ausgehen, dass die digitale Wirtschaft und die damit verbundenen Innovationen viele Märkte fundamental verändern werden. Bisherige Strukturen und Märkte werden zukünftig radikal „disruptiert“, nichts wird mehr so bleiben wie wir es heute vorfinden. Es betrifft im übrigen auch die Branche der Steuerberater, die dies leider noch nicht ansatzweise wahrgenommen hat bzw. verstanden hat. Insofern distanzieren wir uns von dem reaktionären Rest der Steuerberaterschaft  und gehen unseren eigenen Weg im Sinne unserer Mandanten und dem Erhalt deren wirtschaftlicher Basis. Bewusst fördern wir  Innovationen der digitalen Wirtschaft. Mit unseren Erkenntnissen und Erfahrungen in der Beratung unserer Mandanten tragen wir  tragen wir dazu bei, innovativ zu sein. Je früher man sich als Unternehmer den Herausforderungen der digitalen Wirtschaft stellt desto wahrscheinlicher ist der eigene wirtschaftliche Erfolg und die langfristige Existenz des Unternehmens. Mit der digitalen Agenda fördert die Bundesregierung den digitalen Wandel unserer Wirtschaft. In diesem Zusammenhang wurden sieben Handlungsfelder erschlossen:

  •  digitale Strukturen (leistungsstarke Netzausstattung, Internet, Breitband),
  •  digitale Wirtschaft und digitales Arbeiten (Cloud Computing, Big Data, Smart Data,  Smart Services und andere),
  • innovativer Staat durch digitale Dienstleistungsangebote,
  • digitale Lebenswelten in der Gesellschaft (digitale Integration, Medienkompetenz für sämtliche Generationen),
  • Bildung, Wissenschaft, Forschung, Kultur und Medien,
  • Sicherheit, Schutz und Vertrauen in die Gesellschaft (Datenschutz),
  • europäische und internationale Dimension der digitalen Agenda.

Die Bundesregierung hat bestimmte Kompetenzzentren als erste Anlaufstelle für Unternehmen festgelegt. Erste Fragen rund um die Belange der digitalen Wirtschaft können dort beantwortet werden.

Die Erarbeitung individueller unternehmensbezogener Lösungen der Mandanten bzw. Unternehmen erfordert jedoch eine intensive Bekleidung durch professionelle Berater, die sich in den Bereichen der digitalen Wirtschaft bestens auskennen.

Wir bekennen uns als Experten der digitalen Wirtschaft und stehen Mandanten und Unternehmen als Berater zur Verfügung. Um ihren Beratungsbedarf finanziell zu unterstützen wurde das Förderprogramm bzw. Modellvorhaben „go digital“  mit der Richtlinie vom 25. März 2015 zunächst im Ruhrgebiet, in Sachsen und im Raum Halle gestartet. Die zur Verfügung gestandenen finanziellen Mittel wurden vorzeitig aufgebraucht, was den Schluss zulässt, dass es sich um ein erfolgreiches Modellvorhaben gehandelt haben muss. Das Programm wird nun im Jahr 2016 in die nächste Phase gehen und voraussichtlich deutschlandweit geöffnet. Die betroffenen Regionen werden noch benannt. Man kann davon ausgehen, dass im darauffolgenden Jahr das Programm generell bundesweit genutzt werden wird. Das Förderprogramm soll mittelständische Unternehmen und insbesondere Handwerksbetriebe bei der Entwicklung und Realisierung von ganzheitlichen IT Geschäftskonzepten und bei organisatorischen Maßnahmen rund um das Thema der digitalen Wirtschaft  unterstützen, insbesondere in den Bereichen Online-Vertrieb und im Bereich der Erhöhung des IT Sicherheitsbedarf,  bei steigender digitaler Verletzung.  Begünstigt werden kleine und mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial und mit weniger als 100 Mitarbeitern und mit maximal 200 Million € Umsatz pro Jahr, die eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland betreiben. Die förderfähigen Beratungskosten liegen  zwischen 5.500 € und 22.000 €. Beratungszuschüsse hierfür liegen zwischen 4.125 € und 16.500 €. Im Ergebnis sollen über das Förderprogramm und den entsprechenden Modulen die folgenden Leistungen gefördert werden

  • Modul I (IT Sicherheit),
  • Modul II (Internet-Marketing)
  • Modul III (digitalisierte Geschäftsprozesse)

Bei Fragen stehen  wir Ihnen gerne zur Verfügung.