Selbstanzeige nur mit Profis

Hochprofessionelles Arbeiten garantiert den Erfolg einer Selbstanzeige.

Wir erstellen seit Jahren für externe Mandanten mit maximaler Diskretion erfolgreich strafbefreiende Selbstanzeigen. Sogar andere Steuerkanzleien wenden sich in Fällen von Steuerhinterziehung und Steuerverkürzung deren Mandanten an uns, damit wir mit unserem Wissen, unserer Erfahrung und unserem Scharfsinn bei der Abwicklung von Selbstanzeigen unterstützen.

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Konkretes zur Verschärfung Selbstanzeigen

Die seit langem angekündigte Verschärfung der strafbefreienden Selbstanzeige hat mit dem am 19.12.2014 im Bundesrat verabschiedeten „Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung“ konkrete Formen angenommen. Das Gesetz ist zum 1.1.2015 in Kraft getreten.

Vollständigkeit bzw. Umfang des Berichtigungsverbunds

Bereits nach bisher geltendem Recht (bis 2014) konnte nur derjenige auf eine Selbstanzeige gem. § 371 Abs. 1 AO hin Straffreiheit erlangen, der zu allen (strafrechtlich) unverjährten Steuerstraftaten die unrichtigen Angaben korrigiert oder unterlassene Angaben nachholt (sog. Berichtigungsverbund). Lag kein besonders schwerer Fall der Steuerhinterziehung vor, erstreckte sich der Berichtigungsverbund auf die reguläre Verfolgungsfrist von fünf Jahren; bei einem besonders schweren Fall der Steuerhinterziehung umfasste der Berichtigungsverbund zehn Jahre (§ 376 AO). Im Gleichlauf mit der steuerlichen Festsetzungsfrist, die bei Steuerhinterziehung ohne Differenzierung zehn Jahre beträgt, sah der Referentenentwurf für das „Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung“ vor, zukünftig auch die strafrechtliche Verfolgungsfrist für alle Fälle der Steuerhinterziehung auf zehn Jahre anzuheben (§ 376 Abs. 1 AO-E). Diese geplante Ausdehnung der Strafverfolgungsverjährung wurde jedoch im Regierungsentwurf verworfen. Stattdessen sieht § 371 Abs. 1 AO nunmehr vor, dass Angaben zu allen strafrechtlich unverjährten Steuerstraftaten einer Steuerart in vollem Umfang zu berichtigen sind, allerdings mindestens zu allen Steuerstraftaten innerhalb der letzten zehn Kalenderjahre. Für die Selbstanzeige bedeutet die Verlängerung der Berichtigungspflicht auf mindestens zehn Kalenderjahre für alle Fälle der Steuerhinterziehung, dass auch bei einfacher Steuerhinterziehung für zehn Jahre rückwirkend die hinterzogenen Steuern nacherklärt werden müssen, unabhängig davon, ob bereits Strafverfolgungsverjährung eingetreten ist.

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Steuerstrafrecht verschärft

Die gesetzlichen Regelungen für Selbstanzeigen wurden verschärft! Die bisher in bestimmten Fällen geltenden Strafzuschläge wurden signifikant erhöht. Hinzu kommt, dass auch schweizer Banken ihre Praxis geändert haben und auf ihre Kunden auf Offenlegung drängen. Dadurch ist es zu einer dynamischen Steigerung von Selbstanzeigen gekommen. Das abgelaufende Jahr 2015 ist im Vergleich zu den Vorjahren […]