Venture Capital „Alstin II“ Fonds grundsätzlich zu begrüßen!

In Deutschland fehlt VC Kapital von bis zu 650 Mio. Euro für die Finanzierung von Startups bzw. jungen Unternehmen.

Grundsätzlich ist ein solches Konzept zu begrüßen, auch vor dem Hintergrund, das es in Deutschland an einer kritischen Masse an Venture Capital fehlt und somit gerade die kapitalintensiven Startup Unternehmen häufig keine Markteintritt-Chancen erhalten. Die normalen Finanzierer, also die Banken, haben generell kein Interesse, risikobehaftete Startups zu finanzieren. Zwar gibt es staatliche Fördermittel, aber diese werden grundsätzlich nur zugeteilt, wenn eine Hausbank als durchleitende Institution dabei ist. Insofern ist das Thema Fördermittel eher ein Potemkinsches Dorf der Wirtschaftspolitik unseres Landes. Idealerweise wäre bei dem Maschmeyer Fonds Austin II eine gewisse Risikoglättung möglich, wobei hierzu auch junge Unternehmen integriert gehören, die den proof of concept bereits hinter sich haben. Die ideale Kombination wäre eine Konsortialfinanzierung VC Kapital und Crowdfunding Kapital. Durch letzteres würden für die in dem Fonds integrierten Unternehmen von den Synergieeffekten sozialer Netzwerke profitieren. Bereits heute schon kooperieren Crowdlending Plattformen mit institutionellen Anlegern, um gemeinsam mit den Crowdinvestoren (Kleinanlegern) Unternehmen zu finanzieren. Dabei werden die klassischen und unberechenbaren Banken faktisch weitestgehend „ausgeschaltet“.

Mehr dazu über den Link: Alstin II

Berlin 21.08.2015
StB Dr. Rainer Schenk