#Crowdinvesting: Schwarmfinanzierung zur Verbesserung des Eigenkapitals einsetzen.

Durch die Ausnahmeregelung des Kleinanlegerschutzgesetztes (KASUG) ist die #fintech Schwarmfinanzierung auch für bestehende Unternehmen bilanzpolitisch sehr interessant geworden. Das gewährte Schwarm-Kapital wird aufgrund der Funktion als Nachrangdarlehen dem wirtschaftlichen Eigenkapital zugerechnet und stellt somit Mezzanine-Kapital dar. Dadurch kann sich das Rating Ergebnis für das Unternehmen erheblich verbessern. Das wiederum führt zu einer besseren Bonität und zu niedrigeren Zinsen im Zuge der nächsten Kreditverhandlungen oder Prolongationsgespräche. Gerade die kleineren mittelständischen Unternehmen erreichen nicht die Benchmark von 30% Eigenkapitalquote. Mit Schwarm-Kapital kann man langfristig die Eigenkapitaldecke verstärken. Darüber hinaus ist die Basisverzinsung des Crowdkapitals (bei partiarischen Nachrangdarlehen) nicht selten niedriger als der Finanzierungsklassiker „Bankkredit“. Lediglich bei eintretendem Erfolg bekommen die Investoren noch einen Bonus bzw. Equity Kicker auf die Basisverzinsung oben drauf, was ja auch Sinn macht, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, das der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen oft erst durch das frisch zugeführte Kapital der Crowd möglich ist. Und dafür ist man gerne bereit, mehr zu bezahlen. Leider kennt die Masse der deutschen mittelständischen Unternehmen diese neue innovative Finanzierungsform für Unternehmen nicht, sodass eigentlich der Bedarf an Schwammkapital insgesamt steigt, jedoch mangels Wissen und Wahrnehmung, das „Bedürfnis“ noch nicht geweckt ist. Dafür gibt es aber uns Crowdfunding Evangelisten, innovativen EDEL-BWL er und unsere Netzwerkpartner. Unsere Aufgabe ist es nun, dem Mittelstand diese neue bankenunabhängige Finanzierungsform näherzubringen und die Bedürfnisse hierfür zu wecken. Manchmal kommt man sich dabei vor wie ein Missionar.

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23.09.2015