Vermögen legal dauerhaft schützen!

Wir bieten Ihnen als Unternehmer zusammen mit unseren Rechtsexperten die Möglichkeit der konzeptionellen Gestaltungsberatung, damit Ihr Vermögen, das Sie sich hart erarbeitet haben, vor dem Zugriff Dritter LEGAL dauerhaft geschützt ist.

In diesem Zusammenhang haben wir einen aktuellen Beitrag der DATEV, der sich auch mit dem Thema des Vermögensschutzes beschäftigt, aufgegriffen und entsprechend erweitert. Mit unserem Beitrag hier auf unserer Homepage ist bereits sehr viel dahingehend gesagt, aus welchem Motiven heraus ein Vermögensschutz erforderlich werden kann und dass es ohne weiteres möglich ist, durch individuelle und konzeptionelle beratende Begleitung, dieses Ziel zu erreichen.

Folgende zentrale Fragen stehen dabei im Fokus unserer Betrachtung zum Aufbau eines Schutzschildes:

  • Welche Strategien gibt es nun, das Privatvermögen dauerhaft vor dem Zugriff von Dritten abzuschotten?
  • Wie kann man sich vor unangenehmen Überraschungen durch den Fiskus oder durch Gläu­bi­ger schützen?

Wichtig ist grundsätzlich eine frühzeitige und antizipative Planung des Vermögensschutzes. Wer zu spät den Schutz seines Vermögens herzustellen versucht, wird sehr wahrscheinlich dabei scheitern und kann sich womöglich auch noch strafbar machen. Beides wollen wir für Sie vermeiden, indem wir agieren und nicht reagieren.

Intelligente Gestaltungsberatung durch die Steuerkanzlei Hofmann und deren Experten ist stets zukunftsorientiert.

Vermögen wird nicht nur durch Inflation oder Steuern in seinem Bestand bedroht. Als Unternehmer wird man bedroht:

  • durch die eigenen unternehmerische Tätigkeit,
  • durch Finanzierungen,
  • durch Scheidungen,
  • aber auch Erbfälle u.a. Einflüsse

All diese Bedrohungen bergen die Gefahr eines Haftungszugriffs von Gläubigern bzw. eines Zugriffs Dritter wie etwa

  • Banken,
  • dem Finanzamt,
  • Ex-Gatten/Ex-Gattin,
  • Geschäftspartnern,
  • Pflichtteilsberechtigten,
  • dem Staat.

– ASSET Protection – 

Rechtzeitig Betriebsvermögen und Privatvermögen dem Zugriff Dritter legal entziehen!

Damit im Ernstfall Betriebsvermögen und insbesondere das davon getrennte Privatvermögen einer solchen Haftung entzogen sind, sind rechtzeitig ent­spre­chen­de Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Diese Gestaltungen zum Vermögensschutz werden angloamerikanisch auch als Asset Protection bezeichnet. Vermögensschutz ist kein eigenes Rechtsgebiet, sondern eine interdisziplinäre Gestaltung, die das Zusammenwirken spezialisierter Rechtsanwälte, Fachanwälte und Steuerberater erfordert. In den USA und England hat es schon länger Tradition, bei schwer kalkulierbaren Risiken der beruflichen Tätigkeit sowie bei drohenden Schadensersatzklagen das private Vermögen abzusichern. Mittlerweile entwickelt sich Asset Protection aber auch in Deutschland zu einer immer wichtigeren Disziplin.

Ausgangssituation

Die Gefahr, als Unternehmer mit seinem persönlichen Vermögen zu haften, ist enorm gewachsen.

Wozu benötigt man überhaupt einen Vermögensschutz? Nun, auch hierzulande ist das Ver­mö­gen natürlicher Personen stärker gefährdet als früher. Die Gefahr reicht von Verschwendungssucht von Familienmitgliedern oder familiären Problemen wie Scheidungen bis hin zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Zudem ist das Insolvenzrisiko gewachsen, und die juristischen Rahmenbedingungen haben sich verschärft. Die Gefahr, als Unternehmer mit seinem persönlichen Vermögen zu haften, ist enorm gewachsen. Das kleinbürgerlich strukturierte Deutschland kennt keine Kultur des Scheiterns. Wer scheitert, wird vernichtet, erst finanziell dann gesellschaftlich. In anderen Ländern, wie zum Beispiel den USA, aber auch in UK sind viele erfolgreiche Unternehmer vor ihrem Erfolg zunächst gescheitert, haben  dann aus ihren Fehlern gelernt und sind dadurch erst zu erstklassigen Unternehmern geworden. Die dortigen Gesellschaften pflegen eine offenere und tolerantere  „Kultur des Scheiterns, als in Deutschland. Auch aus diesem Grund müssen wir Unternehmer in Deutschland schützen.

Viele unternehmerische Tätigkeiten sind gar nicht versicherbar (z.B. über D & O Versicherungen). Zudem ist eine neue, sich immer stärker ausbreitende Streitkultur in Deutschland zu bemerken. Gefährlich wird es, wenn der Rechtsstreit auch noch international geführt wird und der Ge­richts­stand etwa in Amerika ist. Denn dort geht es um wesentlich höhere Schadensersatzsummen als in Deutschland, und die Anwalts­ge­bühren orientieren sich am Erfolg, wobei dort die Masse der Unternehmer sich clever vor dem Zugriff Dritter schützt. Vermögensschutz gehört dort zum Alltag und zusammen mit einer anderen Kultur des Scheiterns, sind Unternehmer in den USA nicht nur geschützt, sondern auch in der Lage, nach einem Tiefschlag wieder durchzustarten. Das Unternehmer-Leben ist dadurch nicht vorzeitig verbraucht.

Betroffen von den Risiken sind bei uns alle vermögenden Privatpersonen, sei es, weil sie Organe von Aktiengesellschaften sind oder Geschäftsführereiner GmbH, sei es, weil sie als Freiberufler wie Ärzte, Anwälte und Steuerberater oder als Erben über Geld verfügen. Mindestsummen für die Asset Protection gibt es keine. Im Gegensatz zur Vermögensverwaltung durch Privatbanken, die vorzugsweise ab Summen von drei Millionen Euro aufwärts als Ver­mö­gens­ver­walter tätig werden, ist es für die reine Asset Protection relativ egal, ob jemand eine oder mehrere Millionen besitzt oder ein Eigenheim für 350.000 Euro.

Zielstellung 

Bezweckt ist also der Schutz des gesamten Vermögens vor Verlust oder Minderung.

Das erfordert ein auf den jeweiligen Vermögensbestand maßgeschneidertes Konzept, um einerseits steuerliche Vorteile zu erreichen und andererseits rechtliche Rahmenbedingungen möglichst vorteilhaft auszuschöpfen.

Wichtig ist, rechtzeitig mit der Planung der Asset Protection zu beginnen und nicht erst in der Krise. Denn dann droht, dass die Vermögensübertragung angefochten wird, unter anderem wegen vorsätzlicher Gläubigerbenachteiligung, oder möglicherweise sogar eine Strafbarkeit wegen betrügerischen Bankrotts oder Gläubiger- beziehungsweise Schuldnerbegünstigung in Betracht kommt. Der Vermögensschutz soll also auf legale Weise dafür sorgen, das Privatvermögen vor einem Haftungs- oder Gläubigerzugriff abzuschotten, und damit die wirtschaftliche Existenz einer Person beziehungsweise der gesamten Familie nachhaltig zu sichern.

Das betrifft in der heutigen Zeit übrigens nahezu jede Person, insbesondere aber natürlich Unternehmer, Vorstände oder Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften. Darüber hinaus spricht für eine Asset Protection auch der Umstand, dass Privatvermögen nicht nur eine private, sondern auch eine volkswirtschaftliche Komponente hat. Es wirkt sich positiv auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung eines Staats aus, da in aller Regel mit einem langfristigen Fokus investiert wird. Dadurch trägt das betreffende Vermögen zur gesellschaftlichen Entwicklung und zum Wohle von Unternehmen und Institutionen bei. Ob dies jedoch in Deutschland auch so gesehen wird, bleibt fraglich.

Strategien

Oft wird im Rahmen von Asset-Protection-Strategien empfohlen, Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHs, englische LTDs), Kommanditgesellschaften (KGs, US-amerikanische LPs) sowie bestimmte Trusts zu verwenden, um die persönliche Haftung zu minimieren.

Dabei kommt es nicht selten zu zwei grundsätzlichen Missverständnissen:

Zum einen, dass Asset Protection nur etwas für sehr Reiche wäre. Und andererseits, dass derartige Strategien – insbesondere wenn es sich um ausländische Stiftungen und Trusts handelt – in erster Linie der Steuervermeidung dienen.

Beides trifft jedoch nicht zu.

Asset-Protection-Strategien sind durchaus erschwinglich!

Fast alle Asset-Protection-Strategien dienen in der Regel tatsächlich dem Schutz des Vermögens und sind im Grunde sehr erschwinglich. Besonders, wenn man bedenkt, welche potenziellen Verluste beispielsweise bei Immobilienvermögen oder Fir­men­an­tei­len drohen. Natürlich eignet sich eine Stiftung hervorragend als Instrument für einen derartigen Vermögensschutz. Denn sofern man bei der Gestaltung einige wichtige Voraus­set­zun­gen beachtet, ist das Stiftungsvermögen grundsätzlich vor dem Zugriff von Gläubigern des Stifters geschützt. Als Ausnahme gilt die vorsätzliche Gläubigerbenachteiligung im Rahmen des Anfechtungsgesetzes. Und die Regeln des Erbrechts (mögliche Pflichtteilsansprüche der Erben) sind natürlich ebenfalls zu beachten.

Fazit

Vermögensschutz dient nicht nur der Absicherung gegen Wertverlust, Inflation oder Entwertung, sondern bietet im Sinne von Asset Protection in erster Linie die Möglichkeit, das eigene Kapital vor den unberechtigten Zugriffen Dritter zu schützen. Erforderlich ist, die Weichen frühzeitig zu stellen – nicht erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Der beste Weg, Vermögen zu schützen, ist also, sich bereits Gedanken zu machen, bevor man Kenntnis von einer Klage hat, die Insolvenz droht oder das Engagement in einem Geschäft oder Investment ansteht. Richtig vorbereitet und umgesetzt, genießt man dann ein Leben lang Schutz.

Wir stehen Ihnen inspirierend und beratend zur Verfügung, arbeiten mit Rechts-Profis und mit erstklassigen Notaren zusammen. Gemeinsam tragen wir dazu bei, Ihr Vermögen zu schützen.

Ganzheitliche Beratung ist dabei unser Anspruch

Ihre Experten der Steuerkanzlei Hofmann.

 

Vgl. Robert Brüning “ Finger weg von meinem Vermögen“, DATEV Magazin 2/2016,