Wenn die Hausbank zum jährlichen Bilanz- und Ratinggespräch einlädt, kann sich dabei eine durchaus lästige Situation ergeben, die Sie aber selbst vermeiden können.

Das obligatorische Bankgespräch zum Jahresabschluss sollten Sie definitiv für sich und Ihr Unternehmen nutzen.

Das neue Geschäftsjahr 2016 ist bereits auf Kurs und das abgeschlossene Jahr 2015 rückt dabei leicht in den Hintergrund. Sie befinden sich mit Ihrem Unternehmen auf voller Fahrt voraus und steuern Ihre hoffentlich festgelegten operativen und strategischen Unternehmensziele konsequent an. All Ihre Ressourcen sind darauf ausgerichtet.

Dennoch besteht die Notwendigkeit, das vergangene Geschäftsjahr über den Jahresabschluss und die Steuererklärungen sauber abzuschließen und diesen Jahresabschluss dann auch als Basis für die laufende Buchhaltung und das Controlling (wenn es denn überhaupt ein Controlling im Unternehmen gibt) zu verwenden. Keinesfalls soll es dabei heißen: „Vollgas voraus mit Blick durch das Heckfenster.  Wir sprechen hier nicht von Vergangsheitsbewältigung, sondern von VORWÄRTS Beratung.

Was ist die Realität?

Wenn sämtliche Herausforderungen der Jahresabschlusserstellung erledigt sind, die Bilanzbesprechung mit dem Steuerberater erfolgt ist, liegt der gedruckte und gebundene Abschluss nebst Steuererklärungen bei Ihnen als Führungskraft und Unternehmer auf dem Tisch. Dann sollte das gesammelte Werk für 2015 nicht, wie dies oft der Fall ist, nach einem kurzen Durchblättern zur Archivierung in den Aktenschrank wandern.

Lassen Sie das Bankgespräch nicht zum Verhör werden!

Sollten Sie die klassische Kreditfinanzierung als Finanzierungsquelle für Ihr Unternehmen nutzen, wie dies bei rund 70 % der kleinen und mittleren Unternehmen des GERMAN MITTELSTANDS der Fall ist, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass in dieser Zeit auch der Firmenkundenberater Ihrer Hausbank zum jährlichen Kredit- und Prolongationsgespräch bittet. In den wenigsten Fällen ist es ratsam, nur den Jahresabschluss an den Banker zu senden und ansonsten „in Deckung“ zu gehen. Diese Option geht meistens in die Hose.

Wenn dann das Gespräch in der Bank stattfindet, der Banker mit dem Kopf in den Unterlagen vertieft seine Fragen stellt, kann es schnell passieren, dass mit einem mulmigen Gefühl der Vergleich mit einer Verhörsituation aufkommt.

Schlechte Vorbereitung des Bankgesprächs gleicht einem Verhör!

Eine solche Situation ist weit davon entfernt, eine Idealsituation für die Kommunikation zwischen Unternehmer und Bankberater zu sein. Leider ist dies jedoch häufig die Realität.

Wenn man berücksichtigt, dass die Hausbankfinanzierung über Banken und Sparkassen immer noch die Hauptfinanzierungsquelle kleiner und mittlerer Unternehmen darstellt, ist diese Verhör Atmosphäre eine weit vom Ideal entfernte Kommunikations-Lage und umso bedenklicher. Denn Ihr Unternehmen ist unbestritten von der Bank oder Sparkasse abhängig und wird es wohl auch weiterhin bleiben.

Von daher sollten Sie hier von Ihrer Seite aus positiv entgegengewirken.

Anstelle sich der Situation resignierend hinzugeben, sollte man versuchen, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen.

So können als Unternehmer versuchen, das obligatorische Gespräch mit ihrer Bank oder Sparkasse nicht als Pflicht zu sehen, sondern vielmehr als Chance für Ihr Unternehmen.

Mit einer strukturierten und gewissenhaften Vorbereitung und einer anschaulichen Präsentation Ihrer Geschäftszahlen machen Sie aus dem Verhör ein kollegiales und konstruktives Gespräch auf Augenhöhe.

Mit der Steuerkanzlei hofmann & partner: Gut vorbereitet zur Bank!

Ein Bankgespräch, dass erfolgreich sein soll, muss gut durchdacht und zielorientiert vorbereitet werden.

Doch woher die nötige Zeit für die ganze Vor- und Aufbereitung der Zahlen des Jahresabschlusses nehmen?

Eine mögliche Lösung verbirgt sich hinter dem Stichwort SMART Analysis & Controlling.

Mit dem von uns selbst entwickelten System SMART Analysis & Controlling bieten wir als Steuer- und Wirtschaftskanzlei hofmann & partner die Möglichkeit, sich die Geschäftszahlen anschaulich in einer praktischen Übersicht und durch attraktive Dashboards (Grafiken) präsentieren zu lassen, wobei die Zahlen Ihres Unternehmens weitestgehend automatisch und dem unternehmensindividuellen Bedarf entsprechend generiert werden.

Nicht nur für die Bank, sondern für Ihr Unternehmen!

Nicht nur für das Bankgespräch, sondern darüber hinaus, haben Sie mit SMART Analysis & Controlling Ihr Unternehmen voll im Blick und sind sogar auf eine unterjährige Berichterstattung (Reporting) gegenüber Ihrer Bank oder Sparkasse bestens vorbereitet.

Ein weiterer Vorteil einer solchen Vorgehensweise: Verbesserung des Ratings!

Weil Sie aktiv und offen mit den Zahlen und Plänen Ihres Unternehmens auf Ihre Bank oder Sparkasse zugehen, können Sie durchaus ein besseres Kreditrating und somit bessere Kreditkonditionen erzielen oder schlichtweg eine Kreditkündigung vermeiden bzw. eine Prolongation oder Neufinanzierung erreichen.

Ihrem Banker geht es in dem Ratingverfahren nicht nur um „harte“ Bilanzkennzahlen (hard facts), die sich durch eine noch so attraktive Aufbereitung nicht verschönern lassen, sondern auch vermehrt um sogenannte „weiche“ Faktoren (soft facts).

Der Banker nimmt dabei eine qualitative Einschätzung Ihres Unternehmens und Ihrer persönlichen Führungsfähigkeiten vor. Dazu gehört auch ein exzellent vorbereitetes Bankgespräch und zumindest ein smartes Controlling System in Ihrem Unternehmen. Anschließend wird über geheime Algorithmen Ihre Ratingnote ermittelt.

Dieses proaktive Ratingverhalten durch Sie als Unternehmer ist umso wichtiger, da eine Tendenz zu risikoangepassten Zinssystemen mit großer Spanne zwischen niedrigen und hohen Zinssätzen je nach Bonität und Ratingergebnis zu erkennen ist. Zukünftig wird sich diese Tendenz noch weiter verstärken.

Spätestens bei der nicht ausbleibenden nächsten Konjunkturabkühlung wird es zu weiteren negativen Veränderungen hinsichtlich der Kreditvergabepolitik der Banken geben.

Nutzen Sie also die Kraft unser Kanzlei für die Flucht nach vorn und nehmen Sie das alljährliche Bank-Gespräch zum Jahresabschluss als Ihre Chance war, sich und Ihr Unternehmen darzustellen.

 

(DRS 04.03.2016)