Wenn der Finanzbeamte 3 x klingelt!

Die gläserne Buchhaltung – eine neue Ära der Betriebsprüfung durch das Finanzamt in der digitalen Welt

Plausibilitätsprüfungen werden einerseits durch die althergebrachten Verprobungsmethoden, andererseits durch mathematische Gesetzmäßigkeiten verkörpert.

Die althergebrachten Verprobungsmethoden sind z. B.:

– Vorsteuerverprobung,
– Umsatzverprobung,
– Aufschlagsverprobung (Handelsspanne, Kalkulationsaufschlag),
– Geldverkehrsrechnung,
– Vermögenszuwachsrechnung,
– Interner und externer Betriebsvergleich.

Diese „althergebrachten“ „klassischen“ Plausibilitätsprüfungen konnte der Finanzamts-Prüfer auch schon mit den Daten der alten „Papierbuchhaltung“ anstellen.

Durch IDEA kommen für die Finanzamtsprüfer nunmehr Möglichkeiten der Plausibilitätsprüfung hinzu.

Diese Prüfungsmöglichkeiten basieren auf den Forschungsergebnissen des amerikanischen Mathematikers Benford (Benfords Law) und den Grundsätzen der mathematischen Wahrscheinlichkeit (Chi-Quadrat).

So lassen sich elektronische Kontenblätter in Sekunden sortieren, filtern und analysieren.

Die Kanzlei hofmann & partner ist Ansprechpartner für andere Steuerkanzleien, die sich im Fadenkreuz des Finanzamtes befinden und die daher Hilfe für deren Mandanten benötigen. Natürlich können sich bei uns auch Unternehmen melden, um sich hinsichtlich einer zukünftigen Betriebsprüfung datentechnisch „checken“ zu lassen.

Wir können die neuen Prüfungsmethoden der Finanzämter mit unseren eigenen Berechnungsmethoden und Programmen simulieren. Dadurch sind wir in der Lage, etwaige Besteuerungslücken zu erkennen.

(Quelle: Haufe/Dr. Schenk)